Klagelied eines Verehrers

Wer als Auswärtiger in Werdenberg einen Künstler sucht, wird kaum auf Hans Eggenberger stossen.

Wer aber den gelernten Vermessungszeichner kennengelernt hat, der weiss bald einmal, dass er einen Künstler gefunden hat.

Hans Eggenberger gehört einer Künstlergeneration an, die nicht viel von «Exaktheit» hält.

 

Man fragt sich daher unwillkürlich: Was geht in einem jungen Menschen vor, der entgegen einem gewissen Trend in der Kunst die exakte Form, die bis in das letzte durchdachte Konstruktion anwendet und damit — das ist dabei das Erstaunliche — nicht irgend ein totes Gebilde produziert, sondern es versteht, gerade in der Strenge und im konstruierten Aufbau Kunst lebendig erscheinen zu lassen?

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Polaritäten

In seinen neuen Werken ist Hans Eggenberger den Weg der Reduktion konsequent weitergegangen. Seine bildnerische Sprache hat dadurch an Klarheit und Einfachheit gewonnen.

 

Wo früher Pyramiden schwebten und Linien ins Unendliche drängten, ist heute nur noch die leere Fläche, in der wenige Akzente das Auge irritieren und zu neuen Wahrnehmungen anregen. 

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Das "Gegeneinander Unendliche"

Auf den ersten Blick scheinen die Arbeiten von Hans Eggenberger wenig Gemeinsamkeiten untereinander zu besitzen.

 

Ihre Verwandtschaftsbeziehung scheint gegeneinander unendlich zu sein. Beinahe jedes Jahr taucht ein neuer Stil auf.

 

Wie ein Magier zaubert er immer neue Themen, Techniken und bildnerische Sprachen aus seinem Hut der Kunstfertigkeit.

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